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Auswahlgrenzen Medizin: die NC-Tabellen richtig lesen
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Auswahlgrenzen Medizin: die NC-Tabellen richtig lesen

Aktualisiert: 12 Min. Lesezeit

Auf den Punkt

Auswahlgrenzen Medizin verstehen: Was HZB-Punktzahl, Bundesliste und AdH-Punkte im hochschulstart-PDF bedeuten. Jetzt Tabellen lesen und Chance einordnen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Auswahlgrenze ist immer ein Rückblick: Sie zeigt den Wert der zuletzt zugelassenen Person, nicht eine Hürde, die vorher feststand.
  • In der Abiturbestenquote zählt nicht die Note, sondern die Punktzahl deiner Hochschulzugangsberechtigung auf der 900er-Skala, und die wird pro Bundesland unterschiedlich streng.
  • AdH- und ZEQ-Punktzahlen darfst du nie zwischen zwei Unis vergleichen: Jede Hochschule rechnet nach ihrem eigenen Kriterienkatalog.
  • Im Wintersemester 2025/26 lag die AdH-Grenze zwischen 49,5 Punkten (LMU München) und 76,7 Punkten (TU Dresden), gleiche Quote, völlig andere Skala.
  • Die Werte im PDF stehen auf dem Stand "Ende der Koordinierungsphase". Im Koordinierten Nachrücken sinken sie danach oft noch weiter.
  • Die Zahlen für das Wintersemester 2026/27 kommen frühestens nach dem 24.08.2026, dem Ende der Koordinierungsphase.

Die Auswahlgrenzen sind die offiziellen Tabellen, in denen hochschulstart nach jedem Vergabeverfahren festhält, welcher Wert für den letzten Studienplatz einer Quote an einer Uni noch gereicht hat. Genau das ist gemeint, wenn jemand vom "NC für Medizin" spricht: keine feste Zulassungsnote, sondern ein Ergebnis, das erst hinterher feststeht. Für das Wintersemester 2026/27 laufen die Zulassungsangebote gerade, und wer die Tabellen der Vorjahre lesen kann, versteht viel besser, warum ein 1,0-Abi in Münster reicht und in Magdeburg eine 1,2 genügt hätte.

Was sind Auswahlgrenzen genau?

Eine Auswahlgrenze ist der Wert, mit dem die zuletzt zugelassene Person in einer bestimmten Quote an einer bestimmten Hochschule gerade noch ein Zulassungsangebot bekommen hat. Sie entsteht also erst am Ende eines Verfahrens, wenn alle Plätze vergeben sind. Vorher weiß niemand, wo sie liegen wird, auch die Unis nicht.

Genau hier steckt das größte Missverständnis rund um den Numerus clausus. "NC" heißt übersetzt nur "beschränkte Zahl" und beschreibt, dass es weniger Plätze als Bewerbungen gibt. Der NC ist keine Aufnahmeprüfung mit fester Bestehensgrenze. Wie sich dein eigener Wert überhaupt zusammensetzt, erklärt unser Beitrag zur Numerus-clausus-Berechnung.

Für Medizin, Zahnmedizin, Tiermedizin und Pharmazie veröffentlicht die Stiftung für Hochschulzulassung diese Werte als PDF im Download-Bereich von hochschulstart.de, ein eigenes Dokument pro Fach und pro Semester. Die Dateien heißen "Auswahlgrenzen", weil sie exakt das abbilden: die Grenze der Auswahl, nicht die Anforderung an dich.

Wann kommen die Auswahlgrenzen für das Wintersemester 2026/27?

Die Werte für das laufende Verfahren erscheinen erst, wenn die Koordinierungsphase beendet ist. Für das Wintersemester 2026/27 ist das der 24. August 2026. Bis dahin kannst du dich nur an den Auswahlgrenzen der vergangenen Semester orientieren, die aktuellsten veröffentlichten Zahlen stammen aus dem Sommersemester 2026 und dem Wintersemester 2025/26.

Datum 2026 Was im Verfahren passiert Bedeutung für die Auswahlgrenzen
24.07. Erste Zulassungsangebote in Abiturbestenquote, Landarzt- und ÖGD-Quote sowie Zweitstudium Die höchsten Werte werden zuerst bedient
31.07. Erste Angebote in Zusätzlicher Eignungsquote (ZEQ) und im Auswahlverfahren der Hochschulen (AdH) Grenzen beginnen zu sinken
14.08. Erste Angebote für Härtefälle Vorabquote, taucht nicht in den Hauptquoten-Tabellen auf
22. bis 24.08. Portalsperre bei hochschulstart Keine Änderungen mehr im Bewerbungsportal
24.08. Ende der Koordinierungsphase Stichtag für die Werte im PDF "Ende Koordinierung"
25. bis 27.08. Anmeldephase Koordiniertes Nachrücken Wer sich nicht anmeldet, ist raus
30.09. Ende des Koordinierten Nachrückens Endgültig niedrigste Werte des Verfahrens

Die Termine stammen direkt vom Terminplan der Stiftung für Hochschulzulassung, abgerufen am 17. August 2026. Wenn du gerade mitten in der Angebotsphase steckst und wissen willst, wie sich dein Rang bewegt, hilft dir unser Beitrag zum Aufrücken im Vergabeverfahren mehr als jede Vorjahrestabelle.

Welche fünf Tabellen stecken im Auswahlgrenzen-PDF?

Jedes Auswahlgrenzen-Dokument für Medizin ist gleich aufgebaut und enthält fünf Blöcke. Wer weiß, welcher Block was zeigt, findet die eigene Information in unter einer Minute, statt sich durch zwanzig Seiten Bundesland-Tabellen zu scrollen.

Block im PDF Was drinsteht Beispielwert
Kapazitäten Zahl der Studienplätze je Uni im gesamten Studiengang LMU München 870, Mainz/MC Trier 30 (WiSe 2025/26)
Zweitstudienbewerbende Messzahl, die für ein Angebot in der Zweitstudienquote nötig war Charité 12, Tübingen 10 (SoSe 2026)
Abiturbestenquote (ABQ) HZB-Durchschnittsnote und HZB-Punktzahl, getrennt nach den 16 Bundesländern Uni Münster, Saarland: 1,0 bzw. 883 Punkte (WiSe 2025/26)
Zusätzliche Eignungsquote (ZEQ) Punktzahl aus dem Kriterienkatalog der Hochschule, plus Unterquoten Marburg 57,0 bis Oldenburg 86,0 (WiSe 2025/26)
Auswahlverfahren der Hochschulen (AdH) Punktzahl je Unterquote AdH-1, AdH-2, AdH-3 LMU München 49,5 bis TU Dresden 76,7 (WiSe 2025/26)

"HZB" steht für Hochschulzugangsberechtigung, also in der Regel dein Abiturzeugnis. "Messzahl" ist der Wert, der im Zweitstudium aus Abschlussnote und Begründung des Zweitstudiums gebildet wird, Details dazu findest du im Beitrag zur Zweitstudienquote.

Warum entscheidet in der Abiturbestenquote dein Bundesland mit?

Weil die Abiturbestenquote über eine Bundesliste läuft, die aus den Listen aller 16 Bundesländer zusammengesetzt wird. hochschulstart schreibt dazu ausdrücklich, dass dabei auch der Bewerber- und Bevölkerungsanteil des Bundeslandes eine Rolle spielt, in dem die Hochschulzugangsberechtigung erworben wurde. Gleiche Note heißt deshalb nicht gleiche Chance.

Der zweite wichtige Punkt: Entscheidend ist die Punktzahl auf der 900er-Skala, nicht die gerundete Note. Genau deshalb steht in den Tabellen bei fast allen Unis eine 1,0, und trotzdem unterscheiden sich die Werte deutlich. Ein Beispiel aus dem Wintersemester 2025/26 an der Universität Münster:

Bundesland der HZB HZB-Durchschnittsnote HZB-Punktzahl
Saarland 1,0 883
Brandenburg 1,0 878
Hessen 1,0 877
Nordrhein-Westfalen 1,0 873
Bayern 1,0 862
Niedersachsen 1,0 862
Abiturbestenquote Uni Münster: HZB-Punktzahl nach Bundesland Sechs Balken zeigen, wie viele Punkte auf der 900er-Skala im Wintersemester 2025/26 für ein Zulassungsangebot der Universität Münster in der Abiturbestenquote nötig waren. Die Spanne reicht von 862 Punkten für Abiturzeugnisse aus Bayern und Niedersachsen bis 883 Punkten für Zeugnisse aus dem Saarland, 21 Punkte Unterschied bei identischer Durchschnittsnote 1,0. Die Werteachse beginnt zur besseren Lesbarkeit bei 840 Punkten. Uni Münster, Abiturbestenquote WiSe 2025/26 Benötigte HZB-Punktzahl (900er-Skala), Achse ab 840 Punkten 883 Saarland 878 Brandenburg 877 Hessen 873 NRW 862 Bayern 862 Niedersachsen Durchschnittsnote in allen sechs Fällen: 1,0
Quelle: Stiftung für Hochschulzulassung (hochschulstart.de), "Auswahlgrenzen Medizin, Wintersemester 2025/26, Stand Ende Koordinierungsphase", abgerufen am 17.08.2026.

Noch deutlicher wird der Effekt weiter unten in der Tabelle. An der Uni Magdeburg reichte im selben Semester aus Hessen eine 1,1 mit 819 Punkten, aus Bayern brauchte es dagegen eine 1,3 mit 781 Punkten. Zwei Zeugnisse mit gleichem Notenschnitt konnten also an derselben Uni völlig unterschiedlich ausgehen. Mehr zur Systematik dahinter steht im Beitrag zur Abiturbestenquote.

Wie liest du die AdH- und ZEQ-Punktzahlen richtig?

Mit einer eisernen Regel: nie zwei Unis direkt vergleichen. Im Auswahlverfahren der Hochschulen und in der Zusätzlichen Eignungsquote legt jede Hochschule ihren eigenen Kriterienkatalog fest. Die Punktzahlen in den Auswahlgrenzen stammen deshalb aus unterschiedlichen Rechenwelten.

Wie groß der Unterschied ist, zeigen die Werte für die größte AdH-Unterquote im Wintersemester 2025/26:

Universität AdH-1 Punktzahl ZEQ Punktzahl
LMU München 49,5 73,0
Philipps-Universität Marburg 51,6 57,0
Universität zu Köln 58,3 78,3
Charité Berlin 69,7 77,5
TU Dresden 76,7 76,7
AdH-1 Auswahlgrenzen im Wintersemester 2025/26 Fünf Balken zeigen die Punktzahl, die im Wintersemester 2025/26 in der Unterquote AdH-1 für das letzte Zulassungsangebot nötig war: LMU München 49,5, Marburg 51,6, Köln 58,3, Charité Berlin 69,7 und TU Dresden 76,7 Punkte. Die Werte beruhen auf unterschiedlichen Kriterienkatalogen der Hochschulen und sind untereinander nicht vergleichbar. Auswahlverfahren der Hochschulen (AdH-1), WiSe 2025/26 Punktzahl des letzten Zulassungsangebots, jede Uni rechnet anders 49,5 LMU München 51,6 Marburg 58,3 Köln 69,7 Charité Berlin 76,7 TU Dresden Skala 0 bis 80 Punkte · Werte stammen aus verschiedenen Kriterienkatalogen
Quelle: Stiftung für Hochschulzulassung (hochschulstart.de), "Auswahlgrenzen Medizin, Wintersemester 2025/26, Stand Ende Koordinierungsphase", abgerufen am 17.08.2026.

Achte außerdem auf die Prozentangaben neben den Punktzahlen. Sie zeigen, wie eine Uni ihre Quote in Unterquoten aufteilt. Die RWTH Aachen vergab im AdH 45 Prozent über AdH-1, 45 Prozent über AdH-2 und 10 Prozent über AdH-3, die Universität Göttingen 80 zu 20 Prozent, die Universität Heidelberg teilte ihre ZEQ in zwei Hälften. Steht dagegen "100 %" in der ersten Spalte, gibt es nur ein einziges Auswahlmodell.

Ein letzter Hinweis aus dem Kleingedruckten: Bei gleichen Werten können nachrangig ein abgeleisteter Dienst und am Ende das Los entscheiden. Deshalb ist eine Auswahlgrenze nie eine Garantie, auch nicht, wenn du sie exakt triffst.

Was verraten die Kapazitäten über deine Chance?

Sehr viel, denn die Zahl der Plätze steuert, wie tief eine Rangliste überhaupt abgearbeitet wird. Im Wintersemester 2025/26 standen an der LMU München 870 Medizin-Studienplätze zur Verfügung, an der Universität Marburg 407, in Bielefeld und Oldenburg je 120 und am Medizincampus Trier der Universität Mainz nur 30.

Große Standorte rutschen in der Rangliste weiter nach unten und haben deshalb häufig etwas niedrigere Auswahlgrenzen als kleine. Kleine Standorte sind dafür unberechenbarer: Schon zehn Absagen verschieben dort die Grenze spürbar. Wenn du deine Ortswünsche sortierst, lohnt sich der Blick auf beide Spalten gleichzeitig, Kapazität und Auswahlgrenze. Wie du daraus eine Reihenfolge baust, steht in der Ortspräferenzen-Strategie.

Studentin macht sich Notizen am Schreibtisch und vergleicht Zahlen, Auswahlgrenzen mit den eigenen Werten abgleichen

Was gilt für Zahnmedizin, Tiermedizin und Pharmazie?

Für diese drei Fächer gibt es eigene Auswahlgrenzen-PDFs mit demselben Aufbau. Die Werte liegen meist niedriger als in der Humanmedizin, weil sich weniger Menschen bewerben. Die Logik bleibt identisch: Bundesliste in der Abiturbestenquote, eigener Kriterienkatalog je Uni in AdH und ZEQ.

Für die Tiermedizin gilt eine Besonderheit: Sie wird im Zentralen Verfahren nur zum Wintersemester vergeben. Ein Sommersemester-PDF gibt es dort also gar nicht. Wenn du dich für diese Fächer interessierst, findest du die Details in unseren Beiträgen zur Zahnmedizin-Zulassung und zur Tiermedizin-Zulassung.

Auswahlgrenzen in sechs Schritten für deine Bewerbung nutzen

Damit aus den Tabellen eine echte Entscheidungshilfe wird, gehst du am besten in dieser Reihenfolge vor:

  1. Lade das aktuellste Auswahlgrenzen-PDF für dein Fach aus dem Download-Bereich von hochschulstart.de herunter.
  2. Springe zuerst zur Kapazitätentabelle und notiere dir die Platzzahl deiner Wunsch-Unis.
  3. Geh in der Abiturbestenquote direkt zur Seite deines Bundeslandes, alle anderen 15 Seiten sind für dich irrelevant.
  4. Vergleiche deine HZB-Punktzahl mit den Werten dort, nicht deine gerundete Durchschnittsnote.
  5. Prüfe danach AdH und ZEQ jeweils nur je Uni und schau dir an, welche Unterquoten es dort gibt.
  6. Wiederhole den Vergleich mit dem PDF des Vorjahres, um zu sehen, ob die Grenzen an deinem Wunschort steigen oder fallen.

Ein Wert allein sagt wenig. Erst der Vergleich über zwei oder drei Semester zeigt, ob ein Standort dauerhaft schwer zu erreichen ist oder ob ein einzelnes Jahr aus der Reihe fiel.

Drei Denkfehler, die dich bei den Auswahlgrenzen ausbremsen

Erstens: die Grenze als Zielmarke behandeln. Sie beschreibt das Ergebnis der letzten Runde, nicht die Anforderung der nächsten. Bewerberzahlen, Kapazitäten und Kriterienkataloge ändern sich jedes Jahr.

Zweitens: Punktzahlen zwischen Unis vergleichen. 76,7 Punkte in Dresden und 49,5 Punkte in München bedeuten nicht, dass Dresden "schwerer" ist. Die beiden Zahlen entstehen aus verschiedenen Formeln und lassen sich schlicht nicht gegeneinander rechnen.

Drittens: nur auf die Abiturbestenquote schauen. Sie umfasst 30 Prozent der Plätze. Die übrigen 70 Prozent laufen über AdH und ZEQ, wo Tests, Ausbildung, Dienste und Berufserfahrung Punkte bringen. Wer dort ansetzt, verändert seine Chance aktiv, anders als bei einer Abinote, die längst feststeht. Für Bewerbende mit schwierigem Schnitt lohnt sich zusätzlich der Blick auf Wege ins Medizinstudium ohne NC.

Wie geht es nach dem 24. August 2026 weiter?

Nach dem Ende der Koordinierungsphase startet am 25. August 2026 das Koordinierte Nachrücken, für das du dich bis zum 27. August aktiv anmelden musst. Bis zum 30. September werden dann weitere Plätze vergeben, und genau in dieser Phase sinken die Auswahlgrenzen noch einmal, weil zugelassene Personen ihre Plätze nicht annehmen.

Deshalb tragen die PDFs den Zusatz "Ende Koordinierungsphase": Sie zeigen einen Zwischenstand, nicht das Endergebnis. Wie das Nachrückverfahren im Detail abläuft, erklärt der Beitrag zum Koordinierten Nachrücken. Und wenn ein Bescheid im Postfach liegt, den du nicht einordnen kannst, hilft die Anleitung zum Lesen von Bescheiden und Ranglisten.

Fachlich geprüft von MUDr. Andreas Zehetner, Arzt und Redaktionsleiter von ncrechner.de, der angehende Medizinstudierende seit Jahren durch das deutsche Zulassungsverfahren begleitet. Dieser Beitrag erklärt die veröffentlichten Verfahrensdaten und ersetzt keine verbindliche Auskunft von hochschulstart oder den Hochschulen.

Quellen

  • Stiftung für Hochschulzulassung (hochschulstart.de): "Auswahlgrenzen Medizin, Wintersemester 2025/26, Stand Ende Koordinierungsphase" (Kapazitäten, ABQ-Werte nach Bundesland, AdH- und ZEQ-Punktzahlen, Unterquoten; abgerufen 17. August 2026): hochschulstart.de: Auswahlgrenzen Medizin WiSe 2025/26 (PDF)
  • Stiftung für Hochschulzulassung: "Auswahlgrenzen Medizin, Sommersemester 2026, Stand Ende Koordinierungsphase" (Kapazitäten, Messzahlen Zweitstudium, Hinweise zur 900er-Skala und zur Bundesliste; abgerufen 17. August 2026): hochschulstart.de: Auswahlgrenzen Medizin SoSe 2026 (PDF)
  • Stiftung für Hochschulzulassung: "Downloads" (Übersicht aller Auswahlgrenzen-Dokumente inklusive Archiv ab Sommersemester 2020; abgerufen 17. August 2026): hochschulstart.de/unterstuetzung/downloads
  • Stiftung für Hochschulzulassung: "Termine und Fristen, Wintersemester 2026/27" (Angebotsstarts 24.07., 31.07. und 14.08.2026, Portalsperre 22. bis 24.08.2026, Ende Koordinierungsphase 24.08.2026, Anmeldephase Koordiniertes Nachrücken 25. bis 27.08.2026, Ende 30.09.2026; abgerufen 17. August 2026): hochschulstart.de/bewerben-beobachten/termine
  • Stiftung für Hochschulzulassung: "Koordiniertes Nachrücken" (Ablauf des Nachrückverfahrens und Anmeldepflicht; abgerufen 17. August 2026): hochschulstart.de: Koordiniertes Nachrücken

FAQ

Häufige Fragen

Im Download-Bereich von hochschulstart.de unter "Auswahlgrenzen". Dort liegen pro Semester eigene PDFs für Medizin, Zahnmedizin, Tiermedizin und Pharmazie, dazu ein Archiv mit den Werten früherer Semester ab dem Sommersemester 2020. Andere Übersichten im Netz sind Abschriften dieser Originaldateien.

Umgangssprachlich ja, technisch nein. Die Auswahlgrenzen zeigen rückblickend den Wert der zuletzt zugelassenen Person je Quote und Uni. Ein fester NC, den du vorher erreichen müsstest, existiert nicht, der Wert entsteht erst aus dem Verhältnis von Bewerbungen zu Plätzen im jeweiligen Verfahren.

Weil die Abiturbestenquote über eine Bundesliste läuft, die aus 16 Landeslisten gebildet wird. Dabei fließen laut hochschulstart auch Bewerber- und Bevölkerungsanteil des jeweiligen Bundeslandes ein. Maßgeblich ist die HZB-Punktzahl auf der 900er-Skala, nicht die auf eine Nachkommastelle gerundete Note.

Nein. Jede Hochschule bildet ihre AdH- und ZEQ-Punkte nach einem eigenen Kriterienkatalog mit eigener Gewichtung von Abinote, Tests, Ausbildung und Diensten. Eine 76,7 an der einen Uni ist deshalb nicht "besser" als eine 49,5 an der anderen, die Skalen sind schlicht verschieden.

In der Regel ja. Die veröffentlichten Werte tragen den Zusatz "Ende Koordinierungsphase" und bilden damit einen Zwischenstand ab. Im Koordinierten Nachrücken bis zum 30. September 2026 rücken weitere Bewerbende nach, wodurch die tatsächlich zuletzt zugelassenen Werte niedriger ausfallen.

Frühestens nach dem 24. August 2026, dem Ende der Koordinierungsphase. Bis dahin sind die Zahlen aus dem Sommersemester 2026 und dem Wintersemester 2025/26 die aktuellste verlässliche Orientierung. Ein festes Veröffentlichungsdatum nennt hochschulstart nicht.

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MUDr. Amandeep GrewalGeschrieben vonMUDr. Amandeep Grewal