Zahnmedizin gehört zu den am stärksten nachgefragten Studiengängen überhaupt, die Grenzränge liegen oft noch enger beieinander als in der Humanmedizin. Umso wichtiger ist es, das Vergabeverfahren im Detail zu verstehen.
Die gute Nachricht: Die Logik entspricht weitgehend der Humanmedizin. Wer die drei Quoten kennt, kann seine Bewerbung gezielt aufstellen.
Die drei Quoten in der Zahnmedizin
Auch in der Zahnmedizin werden die Plätze über die Abiturbestenquote, die Auswahlverfahren der Hochschulen und die Zusätzliche Eignungsquote vergeben. Die Verteilung folgt demselben Grundmuster wie in der Humanmedizin.
Weil die Nachfrage hoch ist, sind die Anforderungen in allen Quoten anspruchsvoll. Ein einzelner starker Baustein reicht seltener als in weniger gefragten Fächern.
TMS und manuelle Eignungstests
Der TMS zählt auch für die Zahnmedizin und ist an vielen Standorten der wichtigste erarbeitbare Hebel. Zusätzlich verlangen einige Hochschulen einen manuellen Eignungstest, der handwerkliches Geschick prüft, ein Element, das es in der Humanmedizin so nicht gibt.
Bewerbungsstrategie für Zahnmedizin
Wegen der engen Grenzränge lohnt sich eine breite, aber realistische Ortswahl besonders. Kombiniere Standorte, an denen dein Profil rechnerisch passt, mit einzelnen Wunsch-Unis.
Mit der ncrechner App vergleichst du deine Werte für Zahnmedizin Hochschule für Hochschule und erkennst, wo ein manueller Test oder ein starker TMS den Ausschlag geben kann.
FAQ
Häufige Fragen
Häufig ja. Zahnmedizin hat vergleichsweise wenige Plätze bei hoher Nachfrage, deshalb liegen die Grenzränge in mehreren Quoten oft noch enger beieinander als in der Humanmedizin.
Ja, der TMS wird an vielen Hochschulen auch für Zahnmedizin gewertet. An einzelnen Standorten kommt zusätzlich ein manueller Eignungstest hinzu, der handwerkliche Fähigkeiten prüft.
Der Test prüft Feinmotorik und räumliches Denken, etwa durch Drahtbiegeaufgaben. Übung mit ähnlichen Aufgaben hilft. Kläre zuerst, ob deine Ziel-Hochschule diesen Test überhaupt verlangt.


