Tiermedizin wird an nur wenigen Standorten in Deutschland angeboten und ist entsprechend begehrt. Die Plätze werden zentral vergeben, nach demselben Grundprinzip wie Human- und Zahnmedizin.
Wer die Quotenlogik versteht und die richtigen Bausteine mitbringt, kann seine Bewerbung auch hier gezielt aufstellen.
Zentrale Vergabe und wenige Standorte
Wie Human- und Zahnmedizin läuft die Vergabe der Tiermedizin-Plätze zentral über die Abiturbestenquote, die Auswahlverfahren der Hochschulen und die Zusätzliche Eignungsquote. Weil es nur eine Handvoll Ausbildungsstandorte gibt, ist die Konkurrenz groß.
Das bedeutet auch: Deine Ortswahl ist eingeschränkter als in der Humanmedizin, weshalb die Werte der einzelnen Standorte umso wichtiger werden.
Praktika und einschlägige Erfahrung
In der Veterinärmedizin spielen praktische Erfahrungen mit Tieren eine besondere Rolle. Einschlägige Praktika, eine passende Ausbildung oder Berufserfahrung können in den Auswahlverfahren als Kriterium gewertet werden.
So ordnest du deine Chancen ein
Weil es so wenige Standorte gibt, entscheidet die genaue Kenntnis der Grenzwerte über eine realistische Bewerbung. Vergleiche dein Profil mit den vergangenen Verfahren jedes einzelnen Standorts.
Die ncrechner App bildet auch die Tiermedizin-Standorte ab und zeigt dir, wo dein Profil in welcher Quote reicht.
FAQ
Häufige Fragen
Nur an wenigen Standorten in Deutschland. Die geringe Zahl an Ausbildungsplätzen ist einer der Gründe, warum die Grenzwerte in der Tiermedizin durchgehend anspruchsvoll sind.
In mehreren Auswahlverfahren ja. Einschlägige Praktika oder eine passende Ausbildung können als Kriterium gewertet werden. Prüfe pro Standort, welche Nachweise dort konkret Punkte bringen.
Das hängt vom Standort ab. Einige Hochschulen berücksichtigen Studierfähigkeitstests, andere setzen eigene Kriterien. Kläre die Gewichtung deiner Ziel-Uni, bevor du deine Vorbereitung planst.


