Jetzt neu: Aufrück-Tracker für das Vergabeverfahren von hochschulstart.deMehr erfahren
Studierende im Praktischen Jahr auf der Klinikstation

Studium

Praktisches Jahr (PJ)

Auf den Punkt

Was bedeutet Praktisches Jahr (PJ)?

Das Praktische Jahr ist der letzte Abschnitt des Medizinstudiums. Über rund 48 Wochen arbeiten Studierende ganztägig in Kliniken mit und wenden ihr Wissen unter ärztlicher Anleitung praktisch an. Danach folgt das abschließende dritte Staatsexamen und die Approbation.

Für wen? Für angehende und zukünftige Studierende, die sich einen Überblick über das Studium verschaffen wollen.

Was das PJ ist

Im Praktischen Jahr wechseln Studierende vom Lernen zum Mitarbeiten: Sie übernehmen unter Aufsicht ärztliche Aufgaben wie Anamnese, Untersuchungen und Blutentnahmen und sind fest in den Stationsalltag eingebunden.

Es ist der Übergang vom Studium in den ärztlichen Berufsalltag.

Dauer und Aufbau

Das PJ dauert rund 48 Wochen und gliedert sich in drei Tertiale zu je etwa 16 Wochen: Innere Medizin und Chirurgie sind Pflicht, das dritte Tertial ist ein frei wählbares Fach.

Für Fehlzeiten gelten feste Obergrenzen über die gesamte Zeit und je Tertial.

Zeitpunkt und Orte

Das PJ beginnt nach dem zweiten Staatsexamen und endet vor dem dritten. Absolvieren kannst du es an Universitätskliniken, Lehrkrankenhäusern oder Lehrpraxen, unter bestimmten Bedingungen auch im Ausland.

Auslandsabschnitte brauchen deutlich mehr Vorlauf bei der Planung.

Vergütung und Bedeutung

Für das PJ gibt es je nach Einrichtung eine Aufwandsentschädigung. Fachlich ist es prägend: Viele finden hier ihre spätere Fachrichtung und knüpfen Kontakte für die Weiterbildung.

Nach bestandenem dritten Staatsexamen kann die Approbation beantragt werden.

Häufige Fragen

Rund 48 Wochen, aufgeteilt in drei Tertiale zu je etwa 16 Wochen. Innere Medizin und Chirurgie sind verpflichtend, das dritte Tertial ist ein frei wählbares Fach.

Nach bestandenem zweitem Staatsexamen und vor dem dritten. Es ist der letzte Studienabschnitt, an dessen Ende die Approbation als Ärztin oder Arzt steht.

Ja, je nach Einrichtung in Form einer Aufwandsentschädigung. Die Höhe unterscheidet sich zwischen den Kliniken und ist nicht mit einem regulären Gehalt vergleichbar.